Erstellung versicherungsmathematischer 
Gutachten

Pensionszusagen erfordern gemäß § 249 I HGB wie sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten eines Unternehmens die Bildung von Rückstellungen in der Bilanz als Dokumentation der eingegangenen Verpflichtung des Arbeitgebers an den Zusageberechtigten (Passivierungspflicht). 

Dabei können Pensionszusagen sowohl an jeden sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter gegeben werden, aber auch an Vorstände von Aktiengesellschaften und beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer von Gesellschaften mit beschränkter Haftung.

Mit Einführung des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) im Jahr 2009 unterscheiden sich die Rückstellungen in Steuer- und Handelsbilanz für die Pensionszusagen. Die Rückstellungen für die Steuerbilanz errechnen sich nach den jeweils aktuellen Richttafeln von Heubeck mit einem Rechnungszins von 6 %, während für die Handelsbilanz ein etwas niedrigerer und damit realistischerer Rechnungszins, der von der Bundesbank jeweils jährlich neu festgestellt wird, zu Grunde gelgt wir.

In Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen bieten wir versicherungsmathematische Gutachten sowohl für die Steuer- als auch für die Handelsbilanz an.

 

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